Optimierung der Produktionsstraße bei adp Gauselmann

Eine neue Herausforderung

 

Nachdem der ostwestfälische Geldspielgerätehersteller seinen Konfigurationsbereich durch eine zusätzliche Montagehalle vergrößert, war er auf der Suche nach dem passenden System für den innerbetrieblichen Materialfluss. Gefordert war ein vollautomatisches Transportsystem, das sämtliche Intralogistik-Anforderungen so kostengünstig und risikofrei wie möglich abdeckt und zudem den reibungslosen Anschluss an die Förderanlagen des Logistikdienstleisters garantiert.

 

Ganzheitliches Montage-Management-System

 

Mit einem ganzheitlichen Montage-Management-System legten wir daraufhin ein zukunftsfähiges Konzept vor, das die Montagearbeiten und den Transport der Spielautomaten deutlich vereinfacht.

In der ersten Projektphase machten sich Außendienstmitarbeiter von uns bei regelmäßigen Besuchen zunächst ein genaues Bild von den Herausforderungen der Intralogistik vor Ort. Anschließend fanden umfassende Beratungssitzungen statt. In diesem Rahmen präsentierten die Projektleiter auch Zeichnungen, Skizzen, Fotos und Videos von Referenzanlagen und berichteten von Erfahrungen mit den Lösungen. Auf diese Weise wurden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme ersichtlich.

 

Klaus Lange, Bereichsleiter Fertigung Endgeräte, adp Gauselmann GmbH

„Durch den engen Kontakt in der Vergangenheit war bereits eine nachhaltige Vertrauensbasis vorhanden, auf der wir bei diesem umfangreiche Projekt auf-bauen konnten“, 

„Wir brauchten Unterstützung von einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet Intralogistik, um die passende Lösung für den optimalen Materialfluss zu finden.“

 

Installiert wurde schließlich eine maßgeschneiderte Lösung, bestehend aus verschiedenen Komponenten, die gemäß des TORWEGGE-Baukasten-Prinzips ineinandergreifen und höchste Qualitätsstandards erfüllen. Der Konfigurationsbereich der Montagehalle ist mit 15 Arbeitsstegen für die Installation der Geldspielgeräte ausgestattet, sieben auf der linken und acht auf der rechten Seite. Zu Beginn der Gerätekonfiguration befördern Mechaniker das zu bearbeitende Gerät mittels Hubwagen auf einen der Stege. Dort bauen sie die Technologie der Spielepakete und zur Geldverarbeitung ein und montieren die Gehäuse in ergonomischer Arbeitshöhe fertig.

Um die Arbeitsstege herum verläuft u-förmig das automatische Materialflusssystem. Dabei handelt es sich um einen Hubstaukettenförderer, der die fertig montierten Geräte automatisch anschiebt und in Richtung Logistikzentrum transportiert. Dank der neuen Anlage müssen die Automaten nun nicht mehr von den Mechanikern manuell manövriert werden. Durch die gesteigerte Transportgeschwindigkeit wird der gesamte Arbeitsablauf effizienter. 

Damit die Geräte von der Montagehalle Richtung Logistikzentrum befördert werden können, statteten wir die Kreuzungen zwischen dem Hubstaukettenförderer und den Montagestegen mit Drehtellern aus. Diese setzen die aus der Montage kommenden Geldspielgeräte um, sodass sie ihre Richtung mit Kurs auf das Logistikzentrum ändern. Zur Koordination der Vorfahrt, wenn ein Automat vom Montagesteg läuft und sich ein anderes Gerät gleichzeitig auf dem Staukettenförderer befindet, wird eine spezielle Software eingesetzt, die die Vorfahrtsregelung umsetzt.

 

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