Schlanke Intralogistik dank Lean Management

Begriffe wie Lean Management oder Lean Production hört man heutzutage immer öfter. Gemeint ist damit die Verschlankung von Prozessen und Strukturen, um Ressourcen und Personal effizienter einzusetzen. Auch in der Intralogistik hat dieses Prinzip Einzug erhalten. Erfahren Sie hier, warum es sich lohnt, Waren- und Materialfluss in Produktionsbetrieben durch Verschlankung zu optimieren.

Vanessa Dumke
03.07.20
Lesezeit 5 Min.

 

Der Blutkreislauf sichert das Überleben des menschlichen Organismus. Er versorgt den Körper mit lebenswichtigem Sauerstoff und transportiert ihn überall dorthin, wo er gebraucht wird. Im Gegenzug werden Botenstoffe zum nächsten System mitgenommen und entstehende Abfallprodukte entsorgt. Wird der Kreislauf unterbrochen, kommt es an einzelnen Stellen zu Unterversorgung und im schlimmsten Fall zu einem Multiorganversagen. Es braucht nicht viel Fantasie, um dieses Bild auf die Industrie zu übertragen.

Intralogistik: Der Puls der Produktion

Material- und Warenfluss sorgen in den Werkshallen dafür, dass Rohstoffe und Güter genau dann in ausreichender Menge an den Fertigungsstationen verfügbar sind, wenn es die Produktion erfordert. Rückstände und Nebenprodukte werden abtransportiert, Werkstücke zur weiteren Verarbeitung verteilt. Gerät irgendwo Sand ins Getriebe, stehen plötzlich Maschinen still, Lieferketten kommen in Verzug und die Produktion bricht zusammen. Intralogistische Prozesse stellen also das Herzstück eines jeden Betriebes dar.

Stillstand ist Rückschritt

Für Unternehmen ist ein Produktionsausfall ein kostspieliges Risiko. Um das zu vermeiden, gilt es, die intralogistischen Prozesse laufend zu optimieren. Eine vielversprechende Methode ist das sogenannte Lean Prinzip. Gemeint sind damit Verfahren und Methoden, um die eigene Wertschöpfungskette durch sparsamen und effizienten Einsatz von Produktionsfaktoren (Betriebsmittel, Personal, Organisation) zu verschlanken. Ziel ist es, lange Wege, unnötige Wartezeiten oder überflüssige Arbeitsschritte – kurz gesagt: Verschwendungen – zu vermeiden.

Schlanke Prozesse für besseren Materialfluss

Um die Supply-Chain zu optimieren und intralogistische Prozesse stabiler und weniger störanfällig aufzustellen, braucht es geeignete Fördersysteme sowie die richtige Handhabungs- und Transporttechnik.  Ob aber Rollenbahnen, Rollschienen oder fahrerlose Transportsysteme (FTS) wie unser TORsten für Ihre Produktion das richtige Mittel sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Daher sollten Investitionen sorgfältig geplant werden.

Mit jahrzehntelanger Erfahrung steht TORWEGGE seinen Kunden schon bei der Bedarfsanalyse kompetent zur Seite. Gemeinsam mit Ihnen erörtern wir die Situation und entwickeln optimal Lösungen für die jeweiligen Anforderungen. Über Lieferung und Montage bis hin zu Schulung der Belegschaft und der Inbetriebnahme der Systeme begleiten wir unsere Partner bei der Verschlankung ihrer Prozesse.

Digitales Kundencenter und Beratung vor Ort

Damit auch Sie die für ihren Anwendungsfall passgenaue Ausführung finden, stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen im digitalen Kundencenter zur Verfügung. Auch persönliche Beratungen vor Ort sind unter besonderen Hygienevorkehrungen wegen des Coronavirus wieder möglich. Sprechen Sie uns gerne an.