Produktionsstillstand während der Corona-Krise für Instandhaltung nutzen

Die Corona-Krise hält die deutsche Industrie in Atem. Viele Betriebe sind aktuell gezwungen, ihre Produktion herunterzufahren oder gänzlich zu stoppen. In der Fertigung kostet Stillstand allerdings Geld. Deshalb sollten Unternehmen die Zeit, in der Anlagen nicht laufen, sinnvoll nutzen. Unser Tipp: Den Produktionsstopp für Instandhaltungsarbeiten nutzen, die normalerweise im Sommer stattfinden.

Vanessa Dumke
23.04.20
Lesezeit 3 Min.

 

„Inspektion und Wartung können nur an Anlagen durchgeführt werden, die nicht in Betrieb sind. Warum also nicht jetzt die Zeit nutzen, anstatt später im Jahr wieder, dann allerdings vermeidbar, das Produktionsvolumen drosseln?!“, sagt unser Vertriebsleiter Süd, Markus Gensing. Seine Empfehlung lautet: Nun ist genau der richtige Zeitpunkt, um Produktionsanlagen und Materialflusssysteme inspizieren und warten zu lassen. Deshalb bieten wir unseren Kunden neben der Entwicklung und dem Verkauf von Rädern, Rollen, Fördertechnik und Komponenten für die Handhabungstechnik auch Instandhaltungsservices an.

Inspektionstermine verpassen kann teuer werden

In der Regel müssen technische Geräte regelmäßig instandgehalten werden. Prävention ist hier das Stichwort. Ziel ist es, die Störungswahrscheinlichkeit zu reduzieren und die Arbeitssicherheit zu garantieren. Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung dienen damit einerseits der Wirtschaftlichkeit eines Betriebs und andererseits der Einsatzfähigkeit von Mitarbeitern. Werden diese Arbeiten nicht regelmäßig vorbeugend durchgeführt, sondern nur wenn Fehler behoben werden müssen, kann das teuer werden.

Gensing berichtet von einem Fall, in dem ein Unternehmen die Produktionsmenge für mehrere Tage herunterfahren musste, weil der empfohlene Zeitpunkt für eine Inspektion um sieben Monate überschritten worden war und drei defekte Rollen eine Förderanlage blockierten. TORWEGGE fand den Fehler und tauschte die Teile aus. „Unterm Strich war der Ausfall zwar wirtschaftlich keine Katastrophe, aber dennoch ärgerlich. Und vor allem: Er hätte verhindert werden können“, so Gensing.

Zuverlässige Wartung auch von fremden Systemen

Dank unserer großen Auswahl an Komponenten für Anlagen und Geräte zum innerbetrieblichen Transport können wir die Lieferzeiten für Ersatzteile sehr kurzhalten. Zudem sind unsere Produkte hochkompatibel: „Wir können sämtliche Branchenstandards erfüllen und auch spezifische Lösungen liefern“, sagt Gensing.

Viele interne wie externe Instandhalter setzen deshalb seit Jahren auf Komponenten aus unserem Hause. Unter den häufig für diese Zwecke bestellten Artikeln sind Tragrollen, Führungsrollen, Röllchen in Rollschienen und Laufrollen unterschiedlichster Ausführung.

Corona-Hotline für den Notfall

Aktuell ist Corona-bedingt zwar kein Direktverkauf an unserem Bielefelder Hauptsitz möglich. In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen aber wie gewohnt unseren gesamten Produktkatalog an. Zudem können Sie uns unter +49 521 93417 0 auch telefonisch kontaktieren. Eingehende Bestellungen werden noch am selben Tag bearbeitet. „Meistens kommen die Sendungen innerhalb von zwei bis drei Werktagen bei den Kunden an“, sagt Gensing.