Serienproduktion des Fahrerlosen Transportsystems

Es ist es soweit: Der erste Kaufvertrag für mehrere Fahrerlose Transportsysteme (FTS) vom Typ TORsten wurde unterzeichnet. Ein großer deutscher Automobilhersteller hat die autonom navigierenden Transportfahrzeuge bei uns bestellt. Mit dem ersten Verkaufsabschluss beginnt in Bielefeld jetzt die Serienproduktion des durch Roboterbefehle gesteuerten Fahrerlosen Transportsystems. Neben TORsten haben wir weitere Ideen, wie Robotik und Digitalisierung intralogistische Prozesse automatisieren können. Deshalb möchten wir auch vermehrt Mitarbeiter in der Entwicklung und Produktion einstellen.

Vanessa Dumke
05.12.18
Lesezeit 2 Min.

„Uns ist inzwischen der Wandel zu einem Technologieunternehmen gelungen“, resümiert unser CSO Uwe Eschment. Ein Beleg dafür ist das FTS TORsten. Innerhalb von nur zwei Jahren haben wir aus einem handgesteuerten Hubfahrwagen mit Deichsel ein hochtechnologisches Transportfahrzeug entwickelt. Dieses wird durch Roboterbefehle gesteuert und kann sowohl mit anderen Menschen als auch mit anderen Maschinen interagieren.

Automobilhersteller automatisiert Produktion

Ein großer deutscher Automobilhersteller hat jetzt die ersten Einheiten von TORsten bestellt: Damit automatisiert er eine weitere Teilstrecke des Materialflusses in der Produktion. Bei der Erledigung ihrer Aufgaben arbeiten alle Fahrerlosen Transportsysteme zusammen und suchen sich autonom die effizientesten Wege durch die Halle. Dazu haben wir die Fahrzeuge vor der Inbetriebnahme so programmiert, dass sie ihre Umgebung und Aufgaben kennen. „Wir sind stolz darauf, dass sich der Kunde nach reiflicher Prüfung verschiedener Angebote für unser Produkt entschieden hat“, sagt Eschment.

Automatisierung der Intralogistik weiter vorantreiben

In Bielefeld startet jetzt die Serienproduktion der Fahrerlosen Transportsysteme. Zahlreiche weitere Anfragen großer Unternehmen aus dem In- und Ausland liegen bereits vor. „Wir sind auf Wachstumskurs und TORsten wird auf jeden Fall weiterhin inhouse gebaut“, berichtet Eschment. Das bedeutet auch, dass wir die Produktion kurzfristig weiter ausbauen und neue Mitarbeiter suchen – insbesondere C++-Programmierer und Mechatroniker. Mit den neu geschaffenen Stellen möchten wir als Technologieunternehmen auch die Attraktivität der Region OWL als Arbeitgeberstandort für gut ausgebildete Fachkräfte fördern. „Wer bei uns arbeitet, trägt maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens und der Automatisierung der Intralogistik bei. Wir sind uns sicher, dass unsere Fahrzeuge einen festen Platz im innerbetrieblichen Materialfluss einnehmen werden“, sagt Eschment.